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23.06.09

Mc Kinsey Studie bestätigt die Kosteneffizienz von Isolierung als Maßnahme zum aktiven Umweltschutz

In einer hochinteressanten Studie über die Fehlannahmen von Klimaschutz und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen räumen die Autoren Oppenheim und Beinhocker mit diversen Mythen auf. In ihrem Bericht „Climate Change and the Economy Myths versus Realities“ entkräften sie herrschende Annahmen über Ursache- Wirkungszusammenhänge. Anhand von 10 allseits gängigen Mutmaßungen, sogenannten Mythen, weisen sie nach, dass die derzeitigen Hauptargumente gegen Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen falsch sind. Dabei zeigen sie auf, dass das Verharren am Status quo und das Unterlassen von Investitionen und Einsparungen bei Forschung und Entwicklung zu gravierenden Nachteilen für Mensch und Umwelt führen. Vor allem stellen sie hieraus, dass die infolge diverser Fehlannahmen heute unterlassenen Maßnahmen irreversibel sind und spätere interne und externe Kosten der Umweltzerstörung nicht nur nicht mehr verhindern helfen, sondern die späteren Schäden und Kosten irreversibel erhöhen. Der Bericht ist damit ein eindrucksvolles Argument für die sofortige Umsetzung aller derzeit bekannten Energieeinsparungsmaßnahmen sowie technologischen Verfahren und Maßnahmen zur Vermeidung von CO2 Ausstoß. Gerade die wirtschaftlichen Kostenargumente gegen sofortige Maßnahmen werden durch die Studie entkräftet. Besonders interessant ist hierbei die Untersuchung zum Thema Energieeinsparung und CO2 Reduktion durch Isolierungsmaßnahmen. Die Studie belegt, dass Isolierungsmaßnahmen insbesondere von Industrieanlagen ein höchst kosteneffizienter Beitrag zum aktiven Umweltschutz und zur Energieeffizienz ist.  Weitere Ausführungen hierzu nachzulesen im Newsletter 1/2009.